Balance statt Perfektion: So startest Du positiv und warum genau das die beste Basis für Deine Kinesiologie-Ausbildung ist


Balance statt Perfektion: So startest Du positiv ins Jahr – und warum genau das die beste Basis für Deine Kinesiologie-Ausbildung ist

Der Jahresbeginn hat oft etwas Magisches. Wie ein frisches Blatt Papier. Wie eine neue Möglichkeit.
Und vielleicht spürst Du gerade ganz deutlich: Es soll sich etwas verändern.

Vielleicht beschäftigst Du Dich schon länger mit Körperarbeit, Gesundheit, Emotionen oder persönlicher Entwicklung – und da ist diese Idee, die immer wieder auftaucht:

„Ich möchte Kinesiologie lernen.“
„Ich möchte mich weiterbilden.“
Ich möchte Menschen begleiten – und mich selbst auch.“

Gleichzeitig ist da manchmal Druck. Dieses Gefühl, dass Du jetzt sofort „neu“ starten musst: fitter, konsequenter, disziplinierter, perfekter.

Doch weißt Du was?
Wenn Du über eine Kinesiologie-Ausbildung oder Weiterbildung nachdenkst, ist genau jetzt der richtige Moment, Dir eine neue Basis zu schenken:

Nicht Perfektion.
Sondern Balance.

Denn Balance ist nicht nur ein schöner Vorsatz. Balance ist ein innerer Zustand – und eine echte Superkraft, wenn Veränderung ansteht.


Positiv ins Jahr starten: Was bedeutet das wirklich?

Wenn Du „positiv ins Jahr starten“ hörst, denkst Du vielleicht an Motivation, Ziele, To-do-Listen oder neue Routinen.

Doch positiv durchs Jahr zu gehen bedeutet nicht, immer gut drauf zu sein. Und schon gar nicht bedeutet es, Dich unter Druck zu setzen.

Positiv bedeutet:

  • Du bist mehr bei Dir
  • Du kannst Dich besser regulieren
  • Du bleibst auch bei Herausforderungen handlungsfähig
  • Du spürst Dich und Deine Bedürfnisse klarer
  • Du gehst kleine Schritte, die sich stimmig anfühlen

Und genau das ist auch der beste Nährboden, wenn Du eine Ausbildung starten willst:
Stimmigkeit statt Überforderung.


Warum Perfektion Dich eher bremst (auch bei Ausbildung & Veränderung)

Wenn Du etwas Neues beginnst – eine Kinesiologie-Ausbildung, eine Weiterbildung oder eine berufliche Neuorientierung – dann passiert etwas ganz Natürliches:

Ein Teil in Dir ist begeistert.
Ein Teil in Dir ist unsicher.

Und genau dort kommt Perfektion ins Spiel.

Perfektion ist oft ein Schutzmechanismus. Ein innerer Versuch, Kontrolle zu behalten. Zum Beispiel:

  • „Ich starte erst, wenn ich bereit bin.“
  • „Ich brauche vorher noch mehr Wissen.“
  • „Ich muss erst an mir arbeiten.“
  • „Wenn ich es mache, dann richtig.“

Das klingt logisch – aber es hält Dich fest.

Veränderung braucht keine Perfektion

Veränderung braucht Sicherheit im System.

Wenn Dein Nervensystem sich sicher fühlt, wird Wachstum leichter. Wenn nicht, wird es zäh – auch wenn Du eigentlich motiviert bist.


Nervensystem & Jahresstart: Warum Vorsätze oft scheitern

Viele Vorsätze scheitern nicht, weil wir zu wenig Disziplin haben. Sondern weil Vorsätze häufig Verstand gesteuert sind.

Der Verstand entscheidet: „Ich mache das jetzt.“
Dein Körper/Geist fragt: „Ist das sicher? Habe ich Ressourcen?“

Wenn Dein Nervensystem bereits belastet ist (Stress, Schlafmangel, emotionaler Druck), fühlt sich jede große Veränderung zuerst „zu viel“ an.

Dann passiert oft Folgendes:

  • Du startest stark
  • Du überforderst Dich
  • Du brichst ab
  • Du zweifelst an Dir

Und genau hier ist die Einladung:
Nicht mehr Druck – mehr Balance.


Balance statt Perfektion: 3 sanfte Regeln, die wirklich funktionieren

Wenn Du dieses Jahr positiv starten möchtest – und gleichzeitig spürst, dass Veränderung ansteht – dann kann Dir diese Haltung unglaublich helfen.

1) Klein statt groß

Du musst nicht alles verändern. Du musst anfangen – in einer Größe, die Du halten kannst.
Ein kleiner Schritt, jeden Tag, ist stärker als ein riesiger Schritt, den Du einmal machst.

2) Konstant statt extrem

Ausbildung und Entwicklung sind Prozesse. Und Prozesse brauchen Rhythmus.
Konstanz ist ein Zeichen von Selbstvertrauen. Extrem ist oft ein Zeichen von Stress.

3) Körper zuerst, Kopf danach

Perfektion ist oft ein „Verstand“-Thema. Balance ist ein „Gesamt System“ -Thema.

Wenn Du Dich im Körper stabil fühlst, wird vieles leichter:

  • Lernen
  • Entscheidungen treffen
  • Dranbleiben
  • Selbstvertrauen
  • Auftreten in Begleitungen

Warum Balance die beste Vorbereitung auf eine Kinesiologie-Ausbildung ist

Eine Kinesiologie-Ausbildung ist nicht nur Fachwissen. Es ist auch eine Reise zu Dir. Du lernst zum Beispiel:

  • feiner wahrzunehmen
  • Muster zu erkennen
  • Stress zu regulieren
  • mit Emotionen zu arbeiten
  • verantwortungsvoll zu testen & zu balancieren

Und dafür brauchst Du keine Perfektion.
Du brauchst ein stabiles Fundament.

Balance bedeutet:

  • Du musst nicht alles „schaffen“
  • Du darfst lernen
  • Du darfst wachsen
  • Du darfst unsicher sein
  • Du darfst Fragen haben

Viele starten nicht, weil sie sich nicht bereit fühlen. Dabei ist Kinesiologie genau der Weg, der Dich bereit macht!


3 Mini-Rituale für Deinen Jahresstart (und Deinen Ausbildungsweg)

Diese Rituale sind bewusst klein. Nicht, um noch mehr zu leisten – sondern um Dich zu stabilisieren.

Ritual 1 – 30-Sekunden Körpercheck am Morgen

  • Füße auf den Boden
  • 2 tiefe Atemzüge
  • Frage Dich: „Wie geht es mir gerade – wirklich?“

Dann wähle 1 Wort für Deinen Tag:
„ruhig“, „klar“, „sanft“, „mutig“, „stabil“, „leicht“ und finde ein Symbol das es für dich sichtbar macht.

Ritual 2 – Intention statt Vorsatz

Vorsätze klingen oft wie Druck. Intention klingt nach Verbindung.

Beispiele:

  • „Ich entscheide mich für Stabilität.“
  • „Ich entscheide mich für meinen nächsten Schritt.“
  • „Ich entscheide mich für Vertrauen.“

Ritual 3 – Wochenanker für Konstanz

Wähle eine Sache, die Du jede Woche fix machst, z.B.:

  • 20–30 Minuten Spaziergang ohne Handy
  • 10 Minuten Meditation am Sonntag
  • 5 Minuten Körper-Check am Freitag

Das trainiert nicht Disziplin, sondern Verlässlichkeit Dir selbst gegenüber.


5-Minuten Übung: Bewegung für Balance (für Lernfokus & Regulation)

Diese kurze Übung ist ideal, wenn Du:

  • viel im Kopf bist
  • Entscheidungen abwägst
  • innerlich unruhig bist
  • Dich stabilisieren möchtest

Minute 1 – Schütteln (30–60 Sek.)

Schüttle Hände, Arme, Schultern, Beine locker aus.
Das hilft, Stressenergie zu entladen.

Minute 2 – Überkreuz-Bewegung (1 Minute)

Rechte Hand an linkes Knie, linke Hand an rechtes Knie.
Langsam und bewusst.

Minute 3 – Vorbeuge „Hängen lassen“ (1 Minute)

Beine überkreuzen, Kopf und Arme locker hängen lassen,
Atme in den Rücken.

Minute 4 – Erdung im Stand (1 Minute)

Fußsohle spüren Gewicht wahrnehmen – gleichmäßig verteilt? Körper mittig?
Stabilität im Körper = Stabilität im Inneren.

Minute 5 – Atem + Satz (1 Minute)

Eine Hand auf den Solar Plexus, eine auf den Bauch.
Atme 5x langsam tief in den Bauch ein wieder aus und sage/denke:

„Ich starte nicht perfekt. Ich starte in Balance.“


Wenn Du Dich unsicher fühlst: Ein wichtiges Zeichen

Unsicherheit bedeutet nicht „nicht bereit“. Unsicherheit bedeutet oft: Wachstum steht an.

Gerade bei Aus- und Weiterbildung ist das normal:

  • „Kann ich das?“
  • „Darf ich das?“
  • „Bin ich gut genug?“
  • „Was, wenn ich scheitere?“

Diese Fragen zeigen nicht Schwäche. Sie zeigen: Du nimmst es ernst.
Und auch das ist Kinesiologie: Mit dem arbeiten, was da ist – und daraus Stabilität machen.


Fazit: Dein positivster Jahresstart ist ein stimmiger Start

Du musst nicht warten, bis Du perfekt bist.
Du darfst anfangen – und Dich begleiten lassen.

Balance ist kein Ziel. Balance ist ein Weg, den Du immer wieder herstellst.
Und genau das ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die Du in der Kinesiologie lernst:
Regulation. Präsenz. Vertrauen.

Du überlegst eine Kinesiologie-Ausbildung oder Weiterbildung?
Wenn Du spürst, dass Dich Kinesiologie ruft – aber Du noch unsicher bist, welcher Weg zu Dir passt, unterstützen wir dich gerne. Es gibt viele Möglichkeiten, denn eine Kinesiologie Weiterbildung ist immer eine Reise zu dir selbst und für DEINE Balance – nicht nur um den Beruf auszuüben.

✨ In einem Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam:
– wo Du gerade stehst
– was Du wirklich suchst
– welche Aus- oder Weiterbildung sinnvoll ist
– und wie Du stabil und in Balance starten kannst

👉https://www.institut-statera.education/eva/


Author*in: Eva Kelca

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